Im Gespräch: Peter Thomsen

"Putbus regt nach wie vor meine Phantasie an..."

Interessante Gespräche - dafür waren wir wieder für Sie auf der Insel unterwegs. Diesmal trafen wir uns im Baaber „Kaffeeklatsch“ bei Kaffee und Kuchen mit dem Schauspieler und Entertainer Peter Thomsen.
Peter, gerne erinnern wir uns an Deine Lesung des Putbus-Romans „Im Wirbel der Berufung“ von Gerhard Hauptmann im Rahmen einer Festwoche. Was führt Dich diesmal auf die Insel?
P. Thomsen: Natürlich, Putbus regt nach wie vor meine Phantasie an, zumal mich die Architektur Schinkels auch außerhalb von Berlin interessiert. Nun genieße ich aber ein paar freie Tage direkt an der Ostsee. Übrigens, habe ich aus dem Urlaubermagazin erfahren, dass es in Baabe das Kabarett "Die Lachmöwe" gibt. Also konnte ich mir auch mal eine Vorstellung als Zuschauer anschauen...

Nun kennen Dich viele noch durch das DDR-Fernsehen. Damals schlüpftest Du in Deiner Fernsehsendung „Man(n)ometer“ in die Rollen von verschiedenen Erfindern - um Kindern und Jugendlichen interessantes Wissen aus den Naturwissenschaften zu vermitteln - oder moderiertest populäre Sendungen wie „Pfiff“ oder „Sternzeichen“. Wie ging es für Dich nach der Wende weiter?
P. Thomsen: Nach 1990 habe ich in verschiedenen Serien wie „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“, „Die Wache“ oder „Liebesau“ gespielt. Interessant waren aber auch für mich Spieldokus. So drehte der NDR beispielsweise "Wallenstein, Herzog von Mecklenburg", wo ich die Rolle des Herrn von Plessen übernahm.
Peter, Du bist auch immer der Bühne treu geblieben - warst als Kabarettist an der „Distel“ in Berlin oder hast in Deinem Programm „Berlin janz pö a pö – von jwd bis an die Spree“ die Hauptstadt auf die Schippe genommen. Was bedeuten Dir diese Auftritte?

P. Thomsen:
Sie bedeuten mir sehr viel. Abgesehen von Film-, TV- und Theaterarbeiten habe ich schon immer den direkten Kontakt zum Publikum gesucht. Meine Vorstellung "Berlin, janz pö a pö..." wurde ja schon angesprochen. Sie liegt zwischen Kabarett und Comedy - führt mich auf Tourneen durch ganz Deutschland.
Sehen wir Dich dann auch bald wieder auf Rügen?

P. Thomsen:
Ich hoffe schon – denn Rügen zu bespielen, ist geplant. Aber, wer nicht so lange warten möchte, kann mich auch in Berlin im Kabarett "Charly M."(Karl-Marx-Allee 133) wieder sehen. Hier läuft seit einigen Jahren unser Dauerbrenner mit dem schönen Titel "Große Schnauze- und keen Zahn drin". Entstanden ist er übrigens gemeinsam mit meiner Kollegin Sabine Genz.

Kürzlich hörten wir, dass Du jetzt auch unter die Produzenten gegangen bist... Willst Du uns schon mal verraten, was es da Neues gibt?

P. Thomsen:
Einem guten alten Freund und mir fiel vor einiger Zeit ein altes Album mit Zigarettenbildern in die Hände. Titel "Geschichten vom Alten Fritz". Das hat uns angeregt eine DVD mit 250 Bildgeschichten über das Leben von Friedrichs des Großen zu produzieren. Zeitgenössische Musik, Atmosphärengeräuschen und Kommentare vermitteln multimedial und leichtfüßig dem Zuschauer jeden Alters preußische Geschichte. Im Vorfeld des 300-jährigen Geburtstages des "Alten Fritz" ist diese DVD sicher auch ein originelles Geschenk.

Dann wünschen wir Dir auch weiterhin viel Erfolg und hoffen auf ein Wiedersehen auf Rügen.

 

Information:

hoerbuecher


„Geschichten vom Alten Fritz“ ist im Buchhandel erhältlich
(Heimat-Bild-Verlag, ISBN 978-3-9810092-6-2).

deutsch / english

 

 

 

 

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